2006/10/22

music for what

gordan savicic vollendete sein audio tryptychon im rahmen der schlussveranstaltung von transit mit der arbeit "music for what".
es handelt sich um ein projekt das sich in jenen bereich vorwagt, bei dem die Ortung mit GPS-geraeten nicht mehr funktionieren kann. im nichtfunktionieren, im ausloten der grenze des moeglichen dieses (ansonsten augenblicklich gehypten) technischen artefakts schoepft dieses projekt sein kuenstlerisches potential und lenkt den blick des betrachters auf das was jenseits des technischen liegt. die unortbarkeit wird zum material des bereiches den gordan savicic in dieser arbeit betritt. die grenze dieses raumes wird durch die bewegungsgeschwindigkeit der gps empfaenger bestimmt, die geschwindigkeit wird zur kante des musikalischen handlungsfeldes. am ende der versuchsanordnung, dessen verlauf die sonifizierung eines scheinbaren irrtumes darstellt, steht die selbstzerstoerung des systems. ein missverstaendiss mit poetischem hoehepunkt. "music for what" entpuppte sich als ein irritierender kontrapunkt zum transit projekt .

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